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Die SR-5 ist das Einstiegsmodell der aktuellen Produktreihe bei den Sony HD-Camcordern mit Festplatte.
Am Camcorder selbst gibt es einen Ausgang für TV (auch nutzbar für eine TV-Karte im PC) sowie einen Komponenten-Ausgang, der die Farben rot, grün und blau getrennt ausgibt. Naja, und natürlich ist auch ein HDMI-Anschluss am Camcorder. Ein HDMI-Kabel wird nicht mitgeliefert.
In der höchsten HD-Auflösung passen über 5 Stunden auf die 40 GB. Man kann aber den Camcorder auch auf Standardauflösung runterstellen, dann passen fast 10 Stunden auf die Festplatte.
Das Überspielen auf den PC geht über die mitgelieferte Dockingstation, die man per USB mit dem PC verbindent. Anschliessen, anschalten - fertig. Der PC zeigt dann einen Wechseldatenträger an wie bei USB-Sticks. Kinderleicht.
Die Kamera hat einen 10fach-Zoom. Ein bisschen wenig - und man muss auch vom Motiv entsprechend weit entfernt sein, ansonsten wird das Bild unscharf. Schade.
Mitgeliefert wird der Akku FH-60. Nicht schlecht, aber man sollte wie immer einen Zweitakku kaufen. Einen Sucher haben die neuen Kameras von Sony nicht mehr, man muss den LCD-Bildschirm benutzen. Das frisst natürlich mehr Strom als früher.
Die Bildqualität, und damit kommen wir zum entscheidenden, ist absolut genial. Der Chip hat 2100 Bruttopixel - und nutzt diese auch dann, wenn man nicht mit HD filmt sondern normal in MPG2, er rechnet dann also die Pixel auf 786 x 576 runter. Bildrauschen gehört so natürlich der Vergangenheit an, die Aufnahmen sind gestochen scharf.
Nun kommen wir aber zu den zwei Punkten Abzug. Wir zahlen ja bei dieser Kamera einen Aufpreis für die Fähigkeit, in High Definition aufnehmen zu können. Und das sogar mit dem AVCHD Codec. Aber hier gehen die Probleme los: man benötigt nicht nur einen wirklich leistungsstarken PC, um mit den Aufnahmen irgendwas machen zu können, man benötigt auch entsprechende Programme - und da sieht es noch ziemlich übel aus auf dem Markt.
Wir sprechen ja hier von einem Consumer-Produkt anch dem Motto "auspacken, anschalten, glücklich sein." Aber mit Aufnahmen in AVCHD kann ein Normalverbraucher nichts, aber auch wirklich gar nichts anfangen.
Ich rate also zum Kauf dieser Kamera nur denjenigen, die wissen, wie sie das Filmmaterial verarbeiten können oder die zunächst in Standardauflösung filmen wollen und, sobald es auf dem Markt genügend Software gibt, dann einfach auf High Definition umschalten.
Allen anderen rate ich zu den Modellen SR-190 (2100 Pixel) oder SR-290 (3100 Pixel). Diese nehmen in Standardauflösung auf Festplatte auf und machen wegen der hohen Pixelzahl genauso brilliante Bilder.