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Sony bietet mit dem HDR-CX6 einen HD-Camcorder mit einer Auflösung von 3,2 Megapixeln und einem 10-fach optischen und 20-fach digitalen Zoom. Zur Ausstattung gehören ebenso ein Dolby Digital 5.1 Audiosystem mit integriertem Mikrofon und Lautsprecher, ... weiterlesen
Wirklich einzigartige Bildqualität, gute Bedienbarkeit, gute Schnittstellen. Auch das hierfür verfügbare Sportspack zum Filmen unter Wasser (ich benutzte es für Schwimmanalysen) funktionierte super und die Kamera zeigt eine sehr gute Performance, wenn es wie unter Wasser etwas dunkler ist. Ich bin rundum zufrieden mit diesem Produkt.
Die Sony CX6 versprach als erster HD-Camcorder mit Aufzeichnung auf Speicherkarte viel, sozusagen den Anbruch einer neuern Ära ohne Bänder, Discs oder rotierender Platten mit all deren Nachteilen. Sie hat haber aus anderen Gründen nur wenig gehalten. Am meisten enttäuschend war für mich das Fehlen eines Sportprogramms sowie 1080i statt 1080p. Somit konnte man das Aufnehmen von Bewegungen vergessen. Selbst Kameraschwenks waren verschmiert und zeigten bei Standbildern Kammbildung.
Deswegen habe ich die Cam jetzt verkauft und bin zu Sanyo Xacti HD2000 gewechselt MIT Sportprogramm, 1080p60 und sogar manueller Shuttereinstellung. Damit ist jetzt jedes Standbild scharf.
Davon abgesehen war die Bildqualität ordentlich, jedenfalls für einen, der von zuvor Mini-DV in Pal-Qualität gewechselt war. Insbesondere die Farben sind sehr natürlich bis kräftig bunt. Ein nettes Gimmick ist der Nightshot, der mit eingebauter Infrarotlampe auch bei völliger Dunkelheit funktioniert. Die Cam ist sehr schick mit dem Klavierlacküberzug.
Ansonsten zähle ich aber Mal weiter auf, was mich genervt hat:
Lange Einschaltzeit. Ich würde sagen fast 10 Sekunden vom Einschalten bis zur Aufnahme. Ein Camcorder mit Cassette war nicht viel langsamer. Andere schaffen das bisweilen in 2 Sekunden damit das Motiv nicht inzwischen wegläuft bis man es aufnimmt.
Zwischen Foto und Videoaufnahme muss der Modus gewechselt werden was wieder Zeit kostet. Andere bieten 2 Tasten die man jeweils aus demselben Standbymodus heraus drücken kann.
Die Fotoqualität liegt eher bei 2 Megapixel, auch wenn 6 angegeben werden, die sind aber extrapoliert. Somit kein ernsthafter Ersatz zu einer bereits durchschnittlichen Digitalkamera. Für Gelegenheitsbilder war es aber ausreichend.
Speichermedium: Die Memory-Sticks sind bei gleicher Grösse etwa 2-3 Mal so teuer wie SDHC Speicherkarten ohne Mehrwert.
Das Menu ist nicht sehr übersichtlich. Von manchen Funktionen wusste ich gar nicht, dass ich sie habe, andere suchte ich bei Bedarf verzweifelt und fand sie nicht gleich.
Fazit. Die Cam war nur ein Strohfeuer aber keine grosse Liebe. Zum Vergleich, meine Sony PC100 für Mini-DV, die übrigens durchaus schon Pal-Progressive anbot, hatte ich 6 jahre lang bis mich modernere Technik zum Wechsel motivierte, die CX6 tausche ich hingegen nach nun bereits 1,5 Jahren gegen eine andere, die echteres HD-Video verspricht.
Nach meinem letzten Kurzurlaub auf Mallorca, bei dem wir Wasserskiaufnahmen machten, suchte ich eine Kamera, die die Wackelbilder etwas stabilisieren sollte. Meine ehemalige Kamera (ebenfalls Sony) nahm die Bilder noch auf Band auf und ist auch schon ein paar Jahre alt. Mit erstaunen stellte ich fest, das High-Definition gar nicht so teuer ist.
Arbeiten mit der CX6: Die Idee der Speichersticks ist ideal. Die 2. CD habe ich nach Warnungen gar nicht erst aufgespielt. Benötigt man auch nicht. Einfach Speicherstick entnehmen, in den Laptop und erledigt. Normale Aufnahmen, nimmt die CX6 gleich im Mpeg2- Format auf - kann man also gleich im Media-Player ansehen. Das spart übrigens das lästige umwandeln von AVI-Daten (sehr Speicherintensiv) auf Mpeg-Daten vor der Bearbeitung der Video?s. Die HD-Aufnahmen sind im AVCHD-Format auf dem Stick. Hier benötigt man die erste CD zum ansehen, oder man kopiert alles auf eine exteren USB-Festplatte und sieht sich das dann auf der PS3 an. Das geht übrigens dann auch mit bearbeiteten HD-Filmen - hier spart man einige Rohlinge. Die meisten werden doch sowieso die Filme bearbeiten, bevor sie sie ansehen. Die Filme sind gigantisch gut. Kein Vergleich zu vorherigen Aufnahmen mit der alten Kamera. Man kann zwischen 4:3 und 16:9 - Formaten wählen. In der 2.höchsten HD-Stufe (und das ist sehr scharf) passen auf den mitgelieferten 4 GB- Stick eine knappe Stunde Aufnahme. Das gleiche bei normalen Aufnahmen in HX-Qualität (höchste Stufe).
Mankos und deshalb nur 4 Sterne: Die Kamera ist sehr klein und ein Tragegurt wäre sinnvoll, ist aber nicht mitgelierfert.
Die Kamera nimmt HD in 1440x1080 auf. Full HD wäre 1920x1080. Obwohl ich persönlich keinen Unterschied sehe, ist es sehr schade, das sie das nicht macht. Das Nachfolgemodell, welches diese Fähigkeit besitzt wird auf der Sony-Homepage für 150 günstiger als dieses Modell angeboten. Anscheinend hat dieser Camcorder dann doch etwas, was der Nachfolger nicht hat. Was es genau ist, weiß ich nicht. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden und kann den Kauf empfehlen.
Der Camcorder ist leicht zu bedienen und macht gute Aufnahmen (auch bei Nacht).
Da es keinen Sucher gibt, sind Fotos in Dunkelheit etwas schwierig, es sei denn,
man schaltet die Night-Shot-Funktion ein.
Da ich aber weder die Kamerafunktion (ich will damit ja Filmen), noch die Software bewerte
(die zugegebenermaßen schlecht ist), gebe ich volle 5 Punkte für das Produkt, um das es geht!
Die bisherigen Meinungen geben die Vorteile der Kamera sehr gut wieder. Bild und Tonqualität sind super, die Bedienung sehr einfach (sogar meine Verlobte kam damit auf Anhieb klar ;-) ).
Ein paar Dinge sind mir jedoch negativ aufgefallen und mich wundert es, dass noch niemand darüber berichtet hat:
1.
Scheinbar ist die Kamera für kleine (Japaner)Hände. Die Position der Zoomwippe ist einfach nur schlecht, so dass ich die Zoomtasten am Display benutzen muss. Nicht ganz so schlecht sind die Fototaste und die Aufnahmetaste. Ich muss aber auch bei diesen die Finger ganz schön verkrampfen! Der kleine finger landet bei mir in entspannter Handhaltung fast immer auf dem oben angebrachten Mikrofon.
2. Der Weitwinkelbereich ist äußerst bescheiden und für Innenaufnahmen unbrauchbar. Ich habe mir gerade einen teuren Weitwinkelaufsatz bestellt, der die Kamera nicht nur optisch verschandelt, sondern auch sehr schwer ist. Dafür habe ich jetzt einen besseren Weitwinkelbereich und bin >200,- Euro ärmer! Nebenbei funktionieren NightShot und Blitzlicht mit diesem mächtigen Vorbau nicht mehr!
3. Die mitgelieferte (oder besser gesagt NICHT mitgelieferte Software). Aber das Thema hatten wir ja schon. "MainConcept" bietet für schmale 400,- Euro einen Codec, damit man die Videos in Premiere CS2/3 bearbeiten kann.
Alles in allem habe ich über 1700,- Euro für Kamera, Zusatzakku, Sticks, Weitwinkel, Tasche und Software hingelegt. Dafür gibt es aber auch Technik vom Feinsten, die (fast) alle HD-Videowünsche erfüllt!