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SANYO Xacti VPC-HD2

(13 Expertenmeinungen)
SANYO Xacti VPC-HD2
SANYO Xacti VPC-HD2

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Produktdaten

  • Camcorder
  • Aufnahme System: Memory Card
  • Auflösung max. in Pixel: 7.38 Megapixel
  • Auflösung: High Definition
  • Zoom optisch: 10
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5 Meinungen

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SANYO Xacti VPC-HD2 Meinungen
Eigentlich ein gutes Gerät, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen...ruessler (04/2010)
 

Auf der Suche nach einem guten Camcorder habe ich schon einige Modelle durchprobiert. Keines konnte mich so richtig überzeugen. Irgendwas war immer. Also bestellte ich die Sanyo Xacti HD2000, da diese teils doch sehr vielversprechend aussah.
Die Fakten:
- großer 1/2,5" Sensor, sowas findet man bei den größeren Herstellern erst für den doppelten Preis und mehr, dementsprechend gute Lowlight-Fähigkeiten
- FullHD-Aufnahmen mit 60fps, und zwar richtigen Vollbildern(!), nicht nur aus interlaced-Aufnahmen errechnete Bilder(!), das bietet momentan kein anderer Camcorder, lediglich Panasonic hat relativ aktuell seine neuen Top-Modelle herausgebracht, die 50fps beherrschen, dafür muß man auch gleich wesentlich mehr hinlegen
- Mikrofon-Anschluß ist in dieser Klasse auch nicht selbstverständlich, und dann zum Glück auch mit genormtem Zubehörfuß und keiner Spezialanfertigung wie Canon oder Sony

Das Gehäuse selber ist gut verarbeitet und macht einen soliden Eindruck. Das Display weiß auch zu gefallen und flackert nicht, wie ich es etwa bei Canon erlebt habe.
Die Aufnahmen sind wirklich brillant: Wenn man erstmal die Geschmeidigkeit von 60fps erlebt hat, wird man sich fragen, wieso man sich bisher mit dem technisch absolut überholten Interlaced-Verfahren herumgeärgert hat. Keine Kantenaufstellung, mehr Schärfe, Bewegungen sind flüssig. Und wie schon erwähnt, selbst bei Schwachlicht bringt das Gerät immer noch mehr als brauchbare Aufnahmen. Wo der Canon HF200 etwa verrauschte Aufnahmen mit weißen Pixelfehlern bringt, weiß der HD2000 noch immer zu überzeugen.

Das Pistolendesign mag für manche ungewohnt sein, doch ich sehe es durchaus als vorteilig, da das konventionelle Camcorder-Design auf Dauer eher unbequem zu halten ist, wenn man keinen Sucher hat - und den haben die meisten günstigeren Geräte nicht, trotzdem sind sie in der "traditionellen" Form gehalten...der HD2000 hat auch keinen Sucher, aber hier macht es weniger aus.

Soweit klingt das Gerät ja erstmal sehr vielversprechend. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Denn leider hat der Sanyo HD2000 auch einige gravierende Nachteile, genauer gesagt: Einen Riesennachteil, der mehrere negative Faktoren mit sich bringt. Nämlich die Bildstabilisierung, die ist nämlich quasi gar nicht vorhanden. Selbst in der Weitwinkel-Einstellung wackelt das Bild merklich. Daß dann die Verwendung des Zooms in eine Zitterpartie ausartet, ist eigentlich klar...
Es liegt dabei sicher nicht mal an dem System der elektronischen Stabilisierung. Bei meinem alten Sony-Camcorder funktioniert die nämlich sogar relativ gut. Ja, selbst bei meinem Billig-Camcorder von Samsung für 150 ? kann man sie halbwegs gebrauchen, wenn man nicht wild hin- und herzoomt.
Natürlich wäre ein optischer Stabilisator auch eine gute Lösung, würde aber wohl zusätzliche Teile erfordern.

Aber die Stabilisierung des HD2000 ist eigentlich nutzlos, unbrauchbar, ja nicht mal eine Alibifunktion kann man ihr zuschreiben. In einem Test von Camcorderinfo erzielte sie null(!) Punkte, das Bild mit aktivierter Stabilisierung war sogar verwackelter als das ohne...
Bedingt durch die etwas ungünstige Balance verstärkt sich das Zittern leider auch. Selbst wenn man das Gerät regelrecht festkrallt und noch eine Hand am Display hat, wackelt es immer noch leicht. Denn der obere Teil des Camcorders mit dem Objektiv ist im Vergleich zum unteren Teil(Griff) etwas zu schwer. Hinzu kommt noch die Problematik des Rolling Shutters, der derzeit alle CMOS-Geräte betrifft, denn das Gewackel bringt diesen Effekt besonders hervor. Auch gut zu sehen bei Videos, die etwa vom Motorrad aus gefilmt wurden, denn hier macht dieser Effekt solche Geräte quasi unbrauchbar.
Warum der HD2000 also quasi unstabilisiert ist, ist mir ein Rätsel. Ist man nicht in der Lage gewesen, ein auch nur irgendwie funktionierendes System einzubauen?

Abhilfe schafft in diesem Falle nur ein Stativ. Dann hat es sich allerdings auch mit der kompakten Größe.
Nach dieser langen Abhandlung zum Stabilisator noch ein paar andere kleine Dinge, die mir nicht ganz so gut gefallen haben:
- der Aufnahmeknopf für Videos sitzt etwas ungünstig(weil man ja nun noch unbedingt einen Foto-Auslöser brauchte, da es ja eine "Dual-Kamera" ist...) und muß recht herzhaft gedrückt werden, nur macht der Camcorder zu Beginn dann einen kleinen Hüpfer, wenn man nicht aufpaßt
- nachdem man eine Aufnahme beendet hat, ist erstmal für ein paar Sekunden schwarz auf dem Bildschirm, in dieser Zeit ist der Camcorder nicht verwendbar, für mehrere kleine Szenen hintereinander etwas problematisch
- das gilt auch für den Start der Aufnahme, auch hier dunkelt das Display kurzzeitig ab
- wirklich weitwinklig ist die Anfangsbrennweite nicht...für 100 ? bietet Sanyo einen Weitwinkel-Adapter an, ob der gut ist, weiß ich jedoch nicht.

Was ist sonst noch erwähnenswert? Der Fotomodus scheint halbwegs brauchbar zu sein, wenn ich die bisher getätigten wenigen Schnappschüsse so ansehe. Allerdings habe ich das Gerät ja auch primär zum Filmen gekauft.
Die High-Speed-Videos sind eine nette Spielerei, jedoch ist die Auflösung sehr begrenzt.

Mein Fazit zum Gerät:
Wer freihändig filmen nöchte, ist damit nicht so gut beraten. Nur leider gibt es hier relativ wenige Alternativen, möchte man nicht auf eine hohe Vollbildrate und gute Lowlight-Fähigkeiten verzichten. Hier muß man also tiefer in die Tasche greifen und sich nach Panasonics Top-Modellen umsehen. Diese haben allerdings 50fps, da an das PAL-System angepaßt. Nebenbei, der Unterschied zwischen PAL und NTSC ist heute eigentlich nicht mehr wirklich vorhanden. Die Auflösung bei FullHD ist gleich und moderne Flachbildfernseher können eigentlich auch alle mit NTSC-Bildraten umgehen. Auch das "Flackerproblem" wegen der 50Hz im Stromnetz ist nicht mehr vorhanden. Warum die großen Hersteller immer noch an PAL festhalten, ist mir daher unklar. Sicher, wer seine Filme dann auf eine normale DVD in SD-Auflösung brutzelt, wird mit einem Camcorder nach PAL-Norm besser fahren, allerdings braucht man dann nicht wirklich ein HD-Gerät...
Jedenfalls: Wenn man den HD2000 mit einem Stativ benutzt, ja dann kann er sein ganzes Potenzial voll entfalten. Schließt man dann noch ein externes Mikrofon an, hat man schon eine vollwertige Ausstattung, die sich vor wesentlich höherpreisigen Geräten nicht verstecken muß.
Die schlechte Stabilisierung ist jedenfalls leider ein riesiger Wermutstropfen bei dem ansonsten sehr gutem Gerät.

Gute Kamera mit wackliger Abdeckungfurchtlos76 (04/2010)
 

Die Kamera ist bis jetzt nicht schlecht, vor allem bei wenig Licht macht diese geniale Aufnahmen. Genau für diesen Zweck haben wir diese gekauft, Event- und Konzertvideos. ABER keine Ahnung ob es nur bei unserem Modell so ist aber die Linsenabdeckung ist ein Witz, diese ist so locker das der Deckel ständig von selber abfällt! Sowas hat mit Schutz nichts zu tun. Ist sas bei allen so oder haben wir ein Montagsmodel erwischt?

Preisleistungs-Sieger - Top mit dem richtigen ZubehörAndrew (03/2010)
 

Der gute Preis und die Lowlight-Fähigkeiten waren der Ausschlag für den Kauf. Auch bei verwackelten einige Aufnahmen am Anfang. Falls man den Zoom nicht unbedingt braucht und die zweite Hand am Display hat, kann man schon sehr ruhige Aufnahmen erzielen. Mit einer Weitwinkelvorsatzlinse von Sanyo (0,7)Weitwinkel-Objektiv für Sanyo Xacti VPC-HD2000EX werden die Aufnahmen sehr ruhig und hat gleichzeitig viel mehr Bild. Ich habe mir noch ein externes Micro von Sony Sony ECM-DS 70 P Stereo-Mikrofon silber-metallic geleistet für anspruchsvolle Tonaufnahmen. Nachteil der Lösung: Der Camcorder ist nun nicht mehr so klein und leicht, aber dafür technisch sehr überzeugend und halbwegs günstig.

Sanyo XactiDr. M. (02/2010)
 

Ich habe den Sanyo Xacti VPC-HD2000EX Camcorder eher aus Verlegenheit gekauft, da ich Probleme mit der Nachbearbeitung (tod - files) mit meinem JVC 3 Chip Camcorder habe. Dieser macht zwar super Aufnahmen, die Nachbearbeitung mit den .tod files bribgt mich jedoch zur Verzweiflung.
Habe das Ding nun zum ersten Mal ausprobiert und bin eigentlich begeistert davon. Sehr einfach (gebe ich jetzt auch meiner Frau mit - es gibt den "simple Mode") was die Bedienung betrifft. Besonders gefällt mir aber die einfache Nachbearbeitung (ich arbeite mit MAC). Die Qualität ist mehr als ausreichend. Das Gerät lässt sich beinahe in jede Tasche stecken und ist sofort einsatzbereit. Nachbearbeitung problemlos. Die Files werden sofort erkannt. Fotoqualität ist mittelmäßig, Filme sind eigentlich sehr gut. Die relative Winzigkeit des Produktes ist aber auch ein Nachteil: Film verwackelt leicht. Deshalb: kaum Zoomen und langsame Schwenks. Ansonsten sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Als Nachteil ist mir bis jetzt nur aufgefallen,daß der Camcorder hin und wieder abstürzt, dies lässt sich allerdings durch kurzes herausnehmen der Batterie beheben.

Enttäuschendwl17 (01/2010)
 

+ sehr gutes Lowlight verhalten
- schlechter Bildstabilisator
- langsamer Autofokus

Auch wenn die Kamera sehr lichtstark ist, bringt das wenig wenn ich weder im (simple Modus) noch mit den Spezialeinstellungen passable Ergebnisse (verwackelt und unscharf) erzielen kann.

Meinung:
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21.12.2011 03:06
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