Nokia Asha 203 dunkelgrau Handy
Nokia Asha 203 dunkelgrau Test
Mein Vater war zunächst skeptisch gegenüber Smartphones und wollte kein klassisches Senioren-Handy. Letztlich haben wir uns für das Asha entschieden, hauptsächlich wegen des attraktiven Preises. Ich war unsicher, ob mein technikferner Vater mit der Kombination aus Tasten und Touchscreen zurechtkommt.
Überraschenderweise gefällt ihm das Gerät sehr gut, und er kommt problemlos damit klar. Das Touchdisplay reagiert schnell und macht den Einstieg in die Touch-Technologie angenehm. Ein kleiner Nachteil: Es liegt kein Micro-USB-Kabel bei, sondern nur ein spezielles Nokia-Ladekabel, welches jedoch die Möglichkeit bietet, das Handy auch über den Micro-USB-Anschluss aufzuladen.
Aufgrund des günstigen Preises vergebe ich dennoch 5 Sterne. Ein empfehlenswertes Einsteiger-Handy!.
Das Handy ist überhaupt nichts besonderes aber gerade hier kann man vielleicht die Stärke sehen. Die Funktionen sind eingeschränkt, dennoch kann man mehr als einfach nur Telefonieren und SMS schreiben, wer kein Smartphone haben will wird sowieso nicht so viel vermissen, die Grundfunktionen sind gut umgesetzt. An sich kann man das Handy auch sehr gut bedienen und Probleme gibt es in der Hinsicht praktisch keine. Man hier durchaus von einem empfehlenswerten Handy sprechen.
Die Bewertung des gebrauchten Touchscreen-Geräts fällt gemischt aus. Kritisiert werden die geringe Reaktionsfähigkeit des Touchscreens und die Akkulaufzeit. Während das Scrollen im Adressbuch und beim Musikplayer problematisch ist, zeigt @Mail deutlich bessere Sensitivität, und das Öffnen sowie Lesen von E-Mails funktioniert reibungslos.
Das Versenden von Antworten erfolgt jedoch oft nicht zuverlässig. Positiv hervorgehoben wird die Möglichkeit, mehrere Anwendungen gleichzeitig zu nutzen, obwohl beim Spielen die Musik häufig unterbrochen wird. Die Akkulaufzeit beträgt etwa 6 Stunden, was für Musik, Spiele und Surfen akzeptabel ist, jedoch sollten Nutzer auf die eingeschränkte Zuverlässigkeit beim Antworten achten. Insgesamt reicht es für einfache Nutzung, aber für intensivere Aufgaben sollten andere Lösungen in Betracht gezogen werden.
Das Nokia Asha 203 als Zweitgerät enttäuscht in mehreren Aspekten. Nach langer Wartezeit kam das Telefon an, das zwar ansprechend aussieht, aber in der Stabilität Mängel aufweist. Der dünne Akku-Deckel und die fragile Sim-Karten-Halterung sind besonders problematisch.
Der Touchscreen funktioniert nur eingeschränkt, das Scrollen ist frustrierend und unzuverlässig. Für Nutzer, die ein einfaches, robustes Handy mit großartiger Akkuleistung suchen, erfüllt dieses Modell nicht die Erwartungen. Der Akku könnte das einzige positive Merkmal sein, wurde aber nicht ausführlich getestet.
Insgesamt zeigt sich, dass Nokia nicht aus seinen Schwierigkeiten lernt. Daher wird das Gerät zurückgeschickt.
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