Casio Exilim PRO EX-F1: Die Casio Exilim Pro EX-F1 ist eine digitale Bridgekamera, die sich mit den vielen manuellen Einstellmöglichkeiten und den schnellen Bildfolgen... [weiterlesen]
Digitalkamera (Digitale Kompaktkamera) - Auflösung in Pixel: 6 Megapixel - Zoom optisch: 12 - Niedrigste Brennweite: 36 mm - Höchste / Marke: Casio / Alle Casio Produkte / Webseite: Casio
99 / 100
30 Tests

Datum: 2009/06
79 von 100 möglichen Punkten - Urteil "sehr gut"
„Casios Highspeed-Talent besitzt einen hochqualitativen 6-Megapixel-Sensor und überzeugt durch Bildqualität, Multifunktionalität und eine gute Haptik.“

Datum: 2009/05
64,5 von 100 möglichen Punkten
„Casio begnügt sich auf dem 1/1,8-Zoll-Sensor mit 6 Megapixeln, wodurch die F1 maximal 940 LP/BH darstellt. Dafür rauschen die Aufnahmen nur schwach.“

Datum: 2009/04
85,4 von 100 möglichen Punkten - "Oberklasse"
„Bildqualität (40%): 87 von 100 Punkten; Ausstattung/Handling (40%): 94 von 100 Punkten; Geschwindigkeit (15%): 65 von 100 Punkten; Dokumentation/Service (5%): 62 von 100 Punkten“

Datum: 2009/02
87,13 von 100 möglichen Punkten - Urteil "gut"
„Mit der Casio Exilim PRO EX-F1 erlangt der Begriff High-Speed in der Amateurfotografie eine völlig neue Bedeutung. Der 1/1,8 Zoll große Sensor bietet mit einer Auflösung von 6 Megapixeln zwar einen Wert, der vergleichsweise niedrig ist, dafür aber eine Bildfolge von 60 Aufnahmen pro Sekunde. Selbst Videosequenzen mit bis zu 1.200 Frames pro Sekunde...“

Datum: 2009/02
"sehr gut"
„So mancher Videoanwender wird die Casio als spezielles Zeitlupensystem in sein Herz schließen, denn sie ermöglicht Aufnahmen, für die man in der Videowelt in die notwendige Hardware fünfstellige Beträge investieren müsste.“
„Stiftung Warentest“ testet die Casio Exilim pro EX-F1 in Ausgabe 12/2008 und vergibt hierbei die Note „befriedigend“. Ebenfalls ein „befriedigend“ gibt es in Ausgabe 5/2008 der „Videoaktiv digital“, während das „Foto Magazin“ die Kamera in Ausgabe 6/2009 mit einem „sehr gut“ bewertet. Die „Home Electronic“ entscheidet sich in Ausgabe 11/2008 für die Note „gut“.
Die Casio Exilim Pro EX-F1 ist eine digitale Bridgekamera, die sich mit den vielen manuellen Einstellmöglichkeiten und den schnellen Bildfolgen klar an die Profis im Fotobereich wendet. Die 6MP Kamera erreicht eine Bildfolge von 60 Aufnahmen pro Sekunde und auch der integrierte Blitz kann bis zu sieben Mal pro Sekunde ausgelöst werden. Die maximale Auflösung der Bilder beträgt dabei 2816x2112 Pixel und diese können dabei in den unterschiedlichsten Formaten gespeichert werden (RAW, JPEG, DCF, etc.). Die maximale Brennweite der 660 Gramm schweren Kamera beträgt 432mm und das Objektivsystem liefert eine vierfach digitalen und einen 12-fach optischen Zoom. Die Videos erreichen eine Auflösung von 1920x1080 Pixel bei einer Framerate von 30fps. Besondere Features sind unter anderem die Super-Zeitlupe, einen einfach zu bedienenden Zoomring und die Möglichkeit Videosequenzen mit bis zu 1200 Frames pro Sekunde aufzunehmen.
Casio Exilim PRO EX-F1
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Sven B. Schreiber (von Amazon)
- Bewertung: 
In wenigen Worten: Die Vorteile der EX-F1 überwiegen ihre Nachteile, und meiner Ansicht nach ist sie ihr Geld durchaus wert.
Nach schlechten Erfahrungen mit den Lumix-Modellen FZ20, FZ50 und FZ18, die mit steigender Pixelzahl immer mehr Probleme mit Bildrauschen bzw. aggressiver Kompensation desselben aufwiesen, war mir daran gelegen, diesmal eine Kamera zu kaufen, welche vor allem in diesem Bereich Vorteile gegenüber der Konkurrenz hat. Und da gibt es derzeit auf dem Markt der Bridge-Kameras nicht sehr viele Alternativen. Der Parameter, der hier entscheidet, ist vor allem die verfügbare lichtempfindliche Sensor-Fläche pro Pixel - das heisst, ein möglichst großer Sensor bei möglichst wenig Megapixeln. Die EX-F1 hat bei für heute Verhältnisse archaisch anmutenden 6 MP eine ungewöhnlich große Sensor-Diagonale von 1/1,8 Zoll zu bieten - bei den meisten Bridge-Kameras ist er nur 1/2,5 Zoll groß. Tatsächlich sind meines Erachtens aber 6 MP völlig ausreichend für die meisten Anwendungen. Darüber hinaus findet ein CMOS-Sensor Verwendung, statt der im Bridge-Bereich üblichen CCD-Sensoren. Somit war zu hoffen, dass die EX-F1 mit einer eher für DSLR-Kameras typischen Bildqualität aufwarten kann.
Mein erster Härtetest war eine Live-Tanzveranstaltung auf eine einfachen Bühne, mit schlechtem Licht, das zeitweise auch noch stark rot eingefärbt war. Ohne Verwendung von Blitzlicht waren also Farbstiche, längere Belichtungszeiten und Unterbelichtung zu erwarten. Bei der niedrigsten Empfindlichkeit von ISO 100 war das beobachtbare Bildrauschen im Vergleich zu meinen Lumix-Kameras extrem gering, und Rauschkompensations-Artefakte nicht auszumachen. Man muss dabei berücksichtigen, dass bei längeren Belichtungszeiten und geringem Kontrast das Bildrauschen physikalisch bedingt stets störender auftritt als bei guten Fotobedingungen. Die EX-F1 harmoniert übrigens recht gut mit dem Programm Noiseware von Imagenomic. Bei der voreingestellten Programmkonfiguration lässt sich eventuell störendes Rauschen ohne merklichen Detailverlust zuverlässig entfernen, das Erstellen von Kamera-Profilen ist nicht erforderlich.
Sehr leistungsfähig haben sich die verschiedenen Weißabgleich-Modi erwiesen. Bei "weißem" Schneinwerferlicht, das in Wirklichkeit eher gelb eingefährbt ist, war der Automatik-Modus nicht mehr brauchbar und lieferte starken Gelbstich. Hier leistete jedoch der Modus "Glühbirne" einwandfreie Arbeit. Bei massiv rotem Scheinwerferlicht erwies sich der "Manuelle Weißabgleich" als Modus der Wahl. Kamera auf eine einigermaßen farbneutrale Szenerie richten, Auslöser drücken - fertig. Natürlich verliert man bei der Kompensation eines starken Farbstiches viel an Kontrast, aber das ist immer noch besser als knallrote Köpfe auf allen Fotos, die man nachträglich kaum mehr korrigieren kann.
Sehr positiv ist der Kamera-Antishake zu bewerten. Selbst bei 12x Maximal-Zoom aus der Hand war die Ausbeute an unverwackelten Bildern erfreulich hoch. Die Handhabung des S-Modus (Verschlusszeit-Vorrang), der sich bei schlechtem Licht meist empfiehlt, ist bedienungsfreunlich, und die Einstellung neigt auch nicht dazu, sich während der Arbeit irrtümlich zu verstellen. Sehr erfreulich ist auch die Laufzeit des - durchaus schweren und voluminösen - Akkus. Drei Stunden Dauerbetrieb (ohne Blitz) änderten an der Anzeige des Ladezustands nichts. Die Lumix FZ50 hätte schon längst einen Ersatzakku gefordert.
Die Videofunktionen der EX-F1, die ich eigentlich nicht benötige, haben durchaus auch für die normale Fotografie Bedeutung, und zwar in Form der verschiedenen Serienbild-Modi. Gerade in der Sportfotografie, wo die Motive oft schnell bewegt sind und man nicht viele Chancen bekommt, diese gut ins Bild zu setzen, kann dies von Vorteil sein. Beispielsweise ist der Modus "Schnellserie" sehr nützlich. Er lässt sich innerhalb großzügiger Grenzen frei konfigurieren, gewöhnlich verwende ich eine Einstellung von 6 Bildern pro Sekunde, so dass ich ein Motiv - z.B. eine Langläuferin beim Anstieg - 10 Sekunden lang visuell verfolgen kann, während ich das Live-Bild auf dem Display habe. Die Auswahl der gelungenen Bilder aus einer solchen Serie lässt sich sehr bequem menügeführt erledigen. Auch in Sportsituationen, wo man gewöhnlich unter Zeitdruck steht, ist diese Aufgabe relativ stressfrei zu bewältigen.
Leider ist Casio aber nicht alles zu 100% gelungen. Beispielsweise ist es schwer verständlich, warum die EX-F1 ISO-Empfindlichkeiten bis 1600 bietet, wenn schon bei ISO 200 das Bildrauschen zu stören beginnt. Ab ISO 400 wird das Rauschen dann vollends unerträglich. Es ist tatsächlich besser, krass unterbelichtete Fotos bei ISO 100 zu machen und die Helligkeit nachträglich am PC zu korrigieren, als korrekt - und massiv verrauscht - zu belichten. Der rauschbedingte Qualitätsverlust läst sich nachträglich kaum noch korrigieren.
Leichte Mängel habe ich auch beim Autofokus beobachtet. Bei schlechtem Licht und auf große Entfernung greift er doch recht oft daneben, was ich von den Lumix-Modellen nicht so kenne. Störend ist auch, dass unter diesen Bedingungen die Bereitschaft der Kamera zu wünschen übrig lässt - das heisst, sie ist so sehr mit dem Fokussieren beschäftigt, dass sie nicht so gerne auslösen mag. Das ist gerade bei Live-Szenen sehr störend, weil man dadurch öfter mal den passenden Zeitpunkt verpasst.
Sehr unangenehm ist, dass die EX-F1 allzu leicht in den Video-Recording-Modus geht, da man den rechts oben an der Rückseite angebrachten Auslöser gerne unabsichtlich betätigt. Man merkt dies meist daran, dass die Kamera scheinbar nicht mehr auf den Foto-Auslöser reagiert. Tatsächlich tut sie dies auch weiterhin, aber man bekommt keinerlei Feedback mehr. Bis man es bemerkt, hat man dann vielleicht schon viel Platz auf der Speicherkarte mit einem unbrauchbaren Video verschwendet.
Während meines 3-Stunden-Tests ist es mir auch tatsächlich einmal gelungen, beim Hin-und Herschalten die Firmware zum Absturz zu bringen. Die Kamera reagierte auf keine Bedienelemente mehr und liess sich auch nicht mehr ausschalten, die einzige Möglichkeit war, den Akku zu entfernen. Nach dem Neustart hatte die Kamera dann leider ihre Weißabgleich-Einstellung vergessen. So etwas sollte eigentlich nicht passieren.
Unterm Strich kann ich sagen, dass die EX-F1 meine wichtigsten Anforderungen an eine Kamera erfüllt - sehr gute Bildqualität und zuverlässige Funktion unter schwierigen Licht- und Arbeitsbedingungen. Die verschiedenen Mängel führen leider zum Verlust eines Bewertungssterns, aber vier Sterne sind dennoch viel mehr, als ich diversen Konkurrenz-Produkten geben würde. Der stolze Preis ist hart an der Schmerzgrenze, allerdings bekommt man in Form der leistungsfähigen Video-Funktionen durchaus auch einiges an Mehrwert dazu, was den Preis rechtfertigen mag.
Update 04.10.2009
Nach einigen langen Fotosessions (Live-Musik und Sport) haben sich als wesentliche Nachteile der Kamera die relativ häufigen Firmware-Abstürze sowie die Fokussierungsprobleme heraus kristallisiert. Beides wird in anderen Rezensionen auf dieser Seite ebenfalls bemängelt, ich bin also offenbar kein Einzelfall.
Ich habe inzwischen auf die Firmware 2.00 aktualisiert, doch dadurch hat sich an der Stabilität nichts geändert. Die Abstürze geschehen rund einmal pro Stunde, meist während der Bedienung, z.B. während man zoomt oder den Autofokus neu einstellen lässt. Das ist wirklich sehr lästig, da man dann erst den Akku entfernen muss, und der Neustart der Kamera danach irgendwie besonders lange dauert (was aber auch psychologisch bedingt sein kann, weil man dann ganz besonders im Stress ist). Jedenfalls ist man für längere Zeit - eine gefühlte Ewigkeit - erst mal ausser Gefecht, was bei Sportfotografie ziemlich tödlich sein kann.
Die Fokussierung versagt sehr häufig bei schlechten Lichtverhältnissen (Live-Musik) oder bewegten Motiven (Sport). In beiden Fällen sucht der Autofokus erst mal recht lange und gibt dann entweder auf, oder liefert eine schlecht fokussierte Aufnahme. Irgendwann gewöhnt man sich an, erst mal ein besser beleuchtetes und unbewegtes Objekt in der gewünschten Entfernung zu fokussieren und dann auf das eigentliche Motiv zu schwenken, was aber beim Fotografieren unter Zeitdruck nicht unbedingt Spaß macht. Generell ist die EX-F1 keine Schnappschuss-Kamera, da sie in jedem Fall viel zu lange zum Fokussieren braucht. Selbst das Vorab-Fokussieren bei halb gedrücktem Auslöser bringt oft nichts, weil es in Live-Situationen einfach zu lange dauert. Oft ist es das Beste, den Auslöser auf gut Glück einfach voll durchzuziehen. Erstaunlicherweise trifft der Autofokus dann öfter die richtige Einstellung.
Abgesehen von den geschilderten Problemen liefert die EX-F1 aber durchaus hochwertige Fotos, sofern die Firmware am Leben bleibt und man die Fokussierung in Echtzeit gebacken bekommt. Man sollte ausschliesslich mit ISO 100 fotografieren, dann ist das Bildrauschen marginal und die Kantenschärfe recht gut. In der Tat bringt die Kamera mit ihrem 12x Zoom wesentlich mehr "virtuellen Zoom" mit als die sogenannten Super-Zoom-Modelle mit 18x, wie z.B. die LUMIX FZ-18 oder FZ-28. Man kann in den Fotos der EX-F1, so sie gut fokussiert und nicht verwackelt sind, am PC noch relativ gut Ausschnitte vergrößern, was bei den LUMIX-Kameras "dank" der aggressiven Entrauschung nicht mehr möglich ist, weil man dann sofort ausgefranste Konturen sieht.
Ich weiss nicht, ob ich die EX-F1 nochmals kaufen würde, aber von den Bridge-Kameras, die ich bisher hatte, ist sie eindeutig die beste, und ich werde sie sicher noch eine Weile benutzen.
Frank Schmidt (von Amazon)
- Bewertung: 
Kamera ist ein ausgezeichnetes Produkt, macht gute Bilder, der Bildschirm ist groß und hat einen sehr guten Kontrast zur Vorauswahl. Die Videofunktion mit den High-Speed-Aufnahmen ist sehr gut - für diese Funktion ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Video-Dateien im .MOV - Format können vom Windows-Media-Player nicht gelesen werden und müssen erst umformatiert werden in .avi oder .mpeg4 - Dateien. Lediglich das Nero-Brennerprogramm kann die Datei öffnen, aber ohne Ton. Im Internet gibt es aber Dateiwandlungsprogramme (auch kostenlose) herunterzuladen, die die Umwandlung vornehmen, so dass die Video-Sequenzen auch im Windows-Media-Player abgespielt werden können. Kamera ist eine gute Wahl!!!
R. Klein (von Amazon)
- Bewertung: 
Ich habe diese Kamera nun schon ca. 3 Wochen und bin begeistert. Endlich tolle Video Aufnahmen machen und excellente Bilder schiessen. Ich brauche dieses Teil hauptsächlich für Highspeed Aufnahmen. Profikameras mit Zeitlupe kosten ca. bis 20.000,-?. Ich habe den Versuch mit Casio gemacht und bin absolut zufrieden. Ich habe noch einen Digitale Spiegelreflex und die Bilder beider Kameras verglichen- es gibt für mich keinen Unterschied. Super finde ich auch die einfache Menueführung. Also fazit: Preis Leistungsverhältniss stimmt !!
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