GRID 2 (PC) Test PC Spiele
GRID 2 (PC) Test
3 Testberichte aus Fachmagazinen
„Bei Grid 2 handelt es sich ohne Umschweifen um einen tollen Titel im Genre der Arcade-Rennspiele. Es bietet durchweg einen überzeugenden Umfang und Spielspaß wird zu jeder Zeit geboten.“
„Das Spiel kann offline im Singleplayer unterhalten, macht auch Online mit mehreren Mitspielern sehr viel Spaß. Die grafische Gestaltung ist dabei sehr gut und auch der Sound gefällt.“
„Ganz perfekt ist auch die PC-Version von Grid 2 nicht, dennoch macht das Spiel sehr viel Spaß. Gerade online mit bis zu 12 Spielern kommt das schnelle Geschwindigkeitsgefühl prima auf. Insgesamt ein tolles Rennspiel mit einem hohen Spaßfaktor.“
Das Produkt funktioniert insgesamt gut, jedoch gibt es einige Mängel. Die Steuerung über das Drift oz Lenkrad ist nur zufriedenstellend. Es hat einen toten Winkel von etwa 30 Grad bei der Nulllage, und beim Erreichen des maximalen Lenkwinkels (90 Grad) verlieren die Fahrzeuge sofort die Kontrolle und drehen sich.
Im Gegensatz dazu war das Vorgängerspiel Xpand Rally Extrem deutlich besser, da es auch mit einem Joystick gut reagierte. Ein weiterer Kritikpunkt ist die verpflichtende Steam-Anmeldung, die in der Produktbeschreibung nicht erwähnt wird. Diese Information sollte unbedingt klarer kommuniziert werden, da sie frustrierend ist.
Als langjähriger Fan der gesamten Serie muss ich leider feststellen, dass dieser Teil der schlechteste ist. Vieles, was die vorherigen Teile ausgemacht hat, wurde hier verworfen. Hätte ich nicht blind vorbestellt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gekauft. Zwar kann ich auf die eingeschränkte Cockpitsicht verzichten, doch die Fahrphysik wirkt nun eher wie ein Gamepad-Action-Racer, was enttäuschend ist.
Positiv hervorzuheben sind die Grafik und die Auswahl an Fahrzeugen. Wenn man sich auf das Fahrverhalten einlässt, kann man durchaus Spaß haben. Allerdings, wer wie ich einen echten Nachfolger der Racedriver-Serie erwartet hat, wird enttäuscht sein. Fans von NFS Shift, die sich nach mehr Arcade-Feeling sehnen, können hier zuschlagen.
Wer jedoch eine Simulation sucht, sollte besser auf andere Titel ausweichen. Zusammenfassend: schöne Grafik, aber schwache Fahrphysik und enttäuschende Erfahrung für Simulationsliebhaber.
Ich hatte höhere Erwartungen an Codmaster. Die Grafik entspricht nicht meinen Vorstellungen und am meisten stört mich das Fehlen einer Cockpitansicht sowie der Tuning-Optionen. Bei einem Rennspiel wie diesem sollten Anpassungen an Fahrzeugen wie bei Forza oder Gran Turismo selbstverständlich sein. Insgesamt kann ich sagen, dass das Spiel den Titel Grid nicht wirklich verdient.
Die fehlende Cockpitansicht ist ein schwerwiegender Mangel von Codemasters. Echte Rennsportfans bevorzugen den Cockpitmodus – alles andere ist einfach langweilig und unzureichend umgesetzt. Das Driften ohne Cockpitansicht und die fehlende Sicht auf das Lenkrad fühlen sich an wie „Füße waschen mit Socken“. Das Fahrverhalten ist unrealistisch, die Autos wirken alle gleich und bieten kein richtiges Fahrerlebnis.
Dieses Grid 2 richtet sich offensichtlich an jüngere Spieler, die nur auf Geschwindigkeit aus sind und schnell überholen wollen. Im Vergleich zu Grid 1 ist der Nachfolger eine enttäuschende Erfahrung. Auch die umständliche Registrierung über Steam kostet Zeit und Nerven. Während die Grafik ansprechend ist, bleibt die Frage, ob Grid 2 vor oder nach Grid 1 entwickelt wurde.
Der Spielspaß bei Grid 1 war definitiv höher. Nach nur vier Stunden Spielzeit lösche ich Grid 2 wieder. Ich hoffe auf Grid 3 und ein besseres Erlebnis! Minuspunkte wären hier gerechtfertigt.
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