Full Pipe (PC) Test PC-Adventure Spiel
Full Pipe (PC) Test
8 Testberichte aus Fachmagazinen
„Ausdauer ist hier gefragt, denn viel zu oft muss man es einfach mit Trial&Error probieren. Der Zeichenstil wird auch nicht jedem gefallen, aber wer Machinarium mochte, wird durchaus auch seinen Spaß mit Full Pipe finden.“
„Von A nach B watscheln, mit Hilfe von Rohren, Leitern und Aufzügen zwischen den grauen Kellerräumen wechseln und einen Gegenstand untersuchen oder gleich im Inventar verschwinden lassen: Das sind die grundlegenden Aktionen, mit deren Hilfe der kleine Dude vor allem einen florierenden Tauschhandel ins Laufen bringt, um diejenigen Objekte zu ergattern, die er für die Lösung des nächsten Puzzles braucht. Aufgelockert wird der mitunter knallharte, aber immer augenzwinkernde Rätsel-Reigen durch launige Mini-Games wie Ballspiele, Bauchtrampolin-Springen und "hässliche Minimenschen ins Einwegglas schleudern".“
„Die knubbeligen Figuren haben viel Charme – wie das Spiel. Die Rätsel sind nicht einfach, dennoch macht Full Pipe viel Spaß – und zwar volles Rohr.“
„Es war klar, dass auch Full Pipe ein typisches Daedalic-Adventure wird: abgedreht, irgendwie anders, kreativ. All das ist auch eingetreten, trotzdem dürfte sich der Titel nur an eingefleischte Genre-Veteranen richten, die auch ohne richtige Sprachausgabe und fein gestalteter Grafik leben können. Witzig und clever ist Full Pipe allemal, doch es ist im Ganzen einfach zu sperrig geraten und ignoriert Genrestandards wie Hotspot-Anzeige und Rätselhilfe zu konsequent. Somit empfehle ich das Spiel nur frustresistenten Spielern, die gerne Herumprobieren und sich mit einem abgedrehten Szenario anfreunden können.“
„Wenn ich Full Pipe subjektiv und wie ein Vollpreisspiel bewerten sollte, hätte ich direkt vor dem Kauf gewarnt. Zu unfreundlich wirken auf mich die altmodischen Grafiken, zu holprig die Klickbedienung bei den Minispielchen, und für mich haben Adventure-Rätsel zumindest logisch zu sein. Mir macht es einfach keinen Spass, bizarren Wesen meine Inventargegenstände der Reihe nach anzubieten, oft ohne einen direkten Zusammenhang erkennen zu können.
Das ist teilweise eine echte Qual, Puzzles nach dem Prinzip Versuch und Irrtum lösen zu müssen. Gott sei Dank zieht sich diese Schikane nicht durch das komplette Spiel. .“
„Doch auch wenn Full Pipe fabelhaft aussieht, so besitzt es dennoch seine Macken. Neben dem bereits angesprochenem Nicht-Erklären von „Tasks“ so ist es ebenfalls verwunderlich, warum wir jedes Mal ein neues Spiel starten müssen, bevor wir unser altes Laden können. Auch verwunderlich ist es, warum wir Europäer so lange warten mussten, obwohl das Spiel ja ohne Sprach und Textausgabe funktioniert.
Doch fern ab davon kann man zu Full Pipe nur gutes sagen: Ein wunderbarer Comiclook, sehr schön gezeichnete Charaktere und ein skurriles Setting passen zu einer –zwar äußert trivialen- Story die irgendwie doch zu diesem Werk passt. Charmant, bis ins Mark.“
„Am Ende bleibt ein, im großen und ganzen, sehr kurzes aber liebevoll gestaltetes Abenteuer unter der Bettkante, mit ausgefallenen Grafikstil und teilweise mörderischen Rätseleinlagen. Wer bereits an „The Whispered World“ oder „Machinarium“ Gefallen gefunden hat, kann auch hier für knapp zwanzig Euro bedenkenlos zugreifen.“
„Full Pipe ist zusammen mit Amanita Designs Samorost-Spielen das bislang puristischste Knobel-Adventure. Wer auf epische Geschichten pfeift und einfach nur entdecken und rätseln möchte, ist also an der richtigen Adresse. Das verschrobene Design erweist sich gleichzeitig als Fluch und Segen: Einerseits macht es eine Menge Spaß, wie ein Kind in der fremdartigen Welt auf Entdeckungsreise zu gehen, alles zu erforschen und auszuprobieren.“
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