Alice: Madness Returns (XBox 360) Test Xbox 360-Actionspiel
Alice: Madness Returns (XBox 360) Test
7 Testberichte aus Fachmagazinen
„Hier wäre zur Abwechslung aber wohl mal weniger Inhalt durchaus mehr gewesen. So wie es ist, streckt das Spiel seine spärlichen Einfälle so lange, bis man nur noch einen durchsichtigen Langweiler mit kompetenten, aber egalen Kämpfen vor sich hat. Was hängen bleibt, sind wenig mehr als vereinzelte, stimmungsvolle Momente in einem mit zunehmender Dauer immer redundanteren Spiel. Das ist unterm Strich zwar keines, das einem – no pun intended – wirklich auf den Geist geht, trotzdem nimmt man es ihm irgendwie krumm, dass der Wahnsinn an der Tür der Grafik-Designer enden musste.“
„Als Fan von Lewis Carroll, besonders seiner Alice-Bücher, freue ich mich über jede Neuinterpretation seiner Werke. Seien es nun Theaterstücke, Filme (der von Tim Burton war jedoch schlecht!) und eben Videospiele. Nach der coolen düsteren Alice-Versoftung aus dem Jahre 2000 fieberte ich der Veröffentlichung des zweiten Teils entgegen, auch noch nach knapp zehn Jahren.
Nun dreht sich Alice - Madness Returns in meiner Konsole, und ich bin begeistert. Wie meine Kollegen schon sagten, das Level- und Gegnerdesign und die Atmosphäre sind einfach umwerfend. Ein wahres Kunstwerk ist hier American McGee und seinem Team von Spicy Horse gelungen..“
„Alice: Madness Returns“ ist ein gewöhnliches Spiel in einer außergewöhnlichen Spielwelt. Hätte McGee die selbe Liebe in den Content gesteckt, wie er sie scheinbar in die gelungene Szenerie investiert hat, wäre diese Spiel ein Must Have. So bleibt es leider nur ein solides Mittelklassegame.“
„Rückblickend ist es fast erschreckend, wie wenig es über „Alice: Madness Returns“ zu sagen gibt. Früher war das Psychomädel eine Träumerin voller Phantasie, mit abgedrehten Waffen und Bosskämpfen, mit Herz und Seele – fordernd, skurril, unvergesslich. Heute ist sie ein Schatten ihrer selbst, wird nur noch für primitive Hüpfereien missbraucht und durch einen aus folgenden Bruchstücken zusammengekitteten Endlosparcours gescheucht: Hüpfen, Dampfventil, Schalter am Boden beschweren, Mauer einreißen, Schlüsselloch, Hebel ziehen, Ventil, hüpfen...“
„..Alice: Madness Returns ist ein Award-Kandidat. So bleibt das Gameplay zu oberflächlich und eindimensional. Schade, denn die Welt ist wunderbar vollgestopft mit verrückten Details und Einfällen.
Besonders gefiel mir auch die Rahmengeschichte, die die Story rund um die übergeschnappte Alice glaubhaft weiter spinnt. Wer genug hat von 08/15-Spielwelten ohne Leben, dem sei Alice: Madness Returns wärmstens empfohlen. Dabei sollte Grafik und Spieltiefe allerdings ein verzichtbares Gut sein, denn in diesen Disziplinen gewinnt Alice keinen Blumentopf.“
„In Sachen Artdesign einer der interessantesten Titel der Gegenwart - spielerisch dagegen höchst altbacken.“
„Freunde ungewöhnlicher Szenarien können trotz Schwächen in Technik und Spieldesign einen Blick riskieren.“
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