Nikon 1 V1 Test Digital-Kompaktkamera
Positives: Das Highlight der Nikon 1 V1 ist ihre ausgezeichnete Schnelligkeit. Diese kommt gerade bei der Aufnahme von Serienbildern zu tragen, wobei dies auch ihre Vorzüge beim Videodrehen hat. Zahlreiche Bildmodi machen das Fotografieren abwechslungsreich, wobei auch der eingebaute elektronische Sucher positiv zu erwähnen ist. Negatives: Obwohl die Kamera äußerlich ins Auge fällt, lässt Nikon hier eine Farbvielfalt wie bei vielen anderen Modellen vermissen und präsentiert die Kamera nur in Schwarz und Weiß. Wichtiger jedoch scheint noch der Kritikpunkt, dass ein integrierter Blitz nicht vorhanden ist. Fazit: Eine extrem schnelle Kamera mit solider Bildqualität, wobei andere Modelle mit einem größeren Bildsensor deutlich bessere Bilder liefern können.
Nikon 1 V1 Test
22 Testberichte aus Fachmagazinen
„Im Vergleich mit Nikons J1 zeichnet sich die V1 durch ihren vorhandenen elektronischen Sucher aus, wobei sie ebenso eine höhere Gesamtgeschwindigkeit mit sich bringt. Darüber hinaus können sich auch der gute Monitor oder auch der mechanische Verschluss sehen lassen.“
„Insgesamt ist die Nikon Systemkamera ein gelungenes Produkt, das sehr gute Aufnahmen macht und dabei viele manuelle Einstellungen zulässt. Diese sind aber etwas schwierig und hier könnte noch die Nutzerfreundlichkeit nachgebessert werden. Ansonsten eine gute und hochwertige Kamera, die hier der Hersteller präsentiert.“
„Wer auch neben guten Schnappschüssen gute Videos filmen möchte, der ist mit der Nikon gut bedient, denn neben einer reichhaltigen Ausstattung punktet die 1 V1 mit einem optischen Sucher und top Videoqualität.“
Die Nikon 1 V1 besitzt einen hoch auflösenden elektronischen Sucher, der nicht die typischen Farbsäume bei Schwenks zeigt. Alternativ steht ein 3-Zoll-Display mit 921.000 Bildpunkten bereit.
„Alles in allem ist die Nikon 1 V1 eine Kamera, die - gemessen an der Größe des Sensors - eine gute bis hervorragende Abbildungsleistung bringt, ohne zu den aktuellen Spiegellosen mit größeren Sensoren aufschließen zu können. Anderseits ist sie zwar gut genug, aber nicht klein genug (und auch zu teuer), um als „höchstwertige Kompaktkamera mit Wechselobjektiven“ eingestuft zu werden. Und während viele Details wie die exzellente Farbwiedergabe, die Qualität des eingebauten Suchers oder die Geschwindigkeit begeistern können, sind andere wie der fest stehende Rückwandmonitor, das Fehlen einer Belichtungsreihenautomatik oder die Menülastigkeit, ärgerlich.“
„…Die Bildqualität der Nikon J1 und V1 liegt zwar im oberen Bereich der Kompaktkameras, doch selbst hier bietet die Premium-Kompaktkamera Fujifilm Finepix x10…sowie die Einsteiger-Systemkamera Olympus E-PM1 eine insgesamt bessere Bildqualität. Dafür sind beide Nikon-1-Kameras deutlich schneller als Kompaktkameras.“
„Die V1 ist eine schnelle Kamera mit überschaubaren Einstellmöglichkeiten und ansehnlicher Bildqualität.“
„Die Nikon fällt durch ihre interessante Ausstattung, aber auch durch den relativ klein ausgefallenen 10-MPixel-Bildsensor auf.“
„...Somit ist die Nikon 1 V1 keineswegs ein Ersatz für eine DSLR, sie richtet sich klar an Aufsteiger von Kompaktkameras. Sie erhalten mit der V1 einen rundum empfehlenswerten Systemträger für das Nikon-1-System, müssen für das Gebotene aber auch recht tief in die Tasche greifen.“
„…Die Auflösung ist sehr hoch bis ISO 1600, obwohl die V1 dezenter ist als die J1 abgestimmt ist. Beim Dynamikumfang bleibt die V1 etwas hinter den besten APS-C-Kameras zurück, kann aber mit der meisten MicroThired-Kameras locker mithalten..“
„Mit der „V1“ präsentiert Nikon eine Systemkamera für ambitionierte Aufsteiger. Ein Grund zur Freude? Teils, teils. Mit dem schnellen Prozessor und dem hochauflösenden Sucher haben die Entwickler viel richtig gemacht.
Nur der kleine CX-Sensor und das damit einhergehende Rauschen wollen nicht so recht ins Bild passen. Auch fehlen der Kamera Panorama- und HDR-Funktion, die inzwischen zur Standard-Ausstattung zählen.“
„…Sehr gut gefallen haben uns dagegen die raffinierten Aufnahmemodi: Mit dem „Smart Photo Selector“ etwa nimmt die Nikon beim Auslösen 20 Fotos auf und wählt eigenständig die fünf besten davon aus, was im Test relativ gut funktionierte…“
„Die Leistungsfähigkeit der neuen Kameras steht außer Frage. Trotz des relativ kleinen Bildsensors liefern die Nikon J1 und V1 saubere Bilddaten, auch die Auflösungsleistung stimmt. Beeindruckend sind die Geschwindigkeitsleistung zum einen beim Fokussieren, zum anderen bei Serienbildern.
Diese Zusatzfunktionen ermöglichen zum ‚Teil ein völlig neues Fotografiegefühl. Ob aber der Markt dieses völlig neue Kamera-/Sensorsystem annehmen wird, bleibt abzuwarten….“
„Eine sehr schnelle Kamera, die aber nur eine mittelmäßige Bildqualität liefert.“
„...Die 1 V1 ist zwar der größte Kandidat im aktuellen Testfeld, das CX genannte Sensorformat mit einer Diagonale von rund 16,4 mm bleibt mit einem Verlängerungsfaktor von 2,7 zum Kleinbild hingegen deutlich hinter den Erwartungen der Nikon-Fangemeinde zurück, die aus ihrem Unmut keinen Hehl macht und sich in Foren bitterlich über das Sensorformat beklagt…“
„Der Fotograf muss bei der V1 auch Einschnitte hinnehmen. So ist z. B.
keinerlei Blitz in das Gehäuse integriert. Der Blitzschuh selbst ist im proprietären Nikon-Format angelegt. Das Modus-Wahlrad enthält keine Einstellmöglichkeiten für manuelle Bildkontrolle, die entsprechenden Modi müssen im Menü aktiviert werden….“
„Die V1 liefert trotz des kleinem Sensor eine durchwegs gute Bildqualität, wobei sie nicht mit jener von D-SLRs konkurrieren kann. Was uns nicht überzeugt ist die Bedienung, die sich mangels externen Bedienungselementen als umständlich erweist, wenn man denn gerne manuelle Einstellungen vornehmen will. Für den vollautomatischen Betrieb reicht ja ein Auslöser...“
„Die Nikon V1 begeistert vor allem mit ihren schnellen Serienbild- und den Videomodi. Die Ausstattung ist ebenfalls sehr gut, die Bildqualität kann erwartungsgemäß nicht ganz mit Kameras mit größeren Sensoren mithalten.“
„Die Nikon 1 V1 ist extrem schnell, bietet eine gute Akkulaufzeit und macht das Fotografieren dank der tollen Automatik-Funktionen zum Kinderspiel. Bedenkt man die Zielgruppe der Ein- und Umsteiger, hat Nikon mit diesem Konzept alles richtig gemacht. Doch ambitionierte Fotografen dürften sich in Zurückhaltung üben. Auch wenn das top verarbeitete Gehäuse einer Nikon würdig ist, bleibt die Bildqualität des recht kleinen Sonsor hinter den Erwartungen zurück…“
„Die gut verarbeitete Nikon 1 V1 ist extrem schnell, bietet eine starke Akkulaufzeit und glänzt mit tollen Automatik-Funktionen. Die Bildqualität des recht kleinen Sensors bleibt aber hinter den Erwartungen zurück - Rauschen und Detailtreue fallen im Test nicht nur schlechter aus als bei klassischen DSLRs, sondern können auch mit der direkten Systemkamera-Konkurrenz nicht mithalten...“
„Nikon wirbt mit ihrem schnellen Autofokus, vor allem während der Serienbildfunktion. Im Test schnitten beide Kameras gut ab und hielten das Versprechen. Prima funktionierte die Autofokus-Verfolgung: Selbst Objekte, die sich schnell auf den Fotografen zu bewegten, wurden scharf aufgenommen.“
„...Die V1 bietet neben dem elektronischen Verschluss einen mechanischen mit Zeiten zwischen 1/4000 und 30 s; Blitze lassen sich dabei mit 1/250s synchronisieren. Zum Umschalten dient die prominente Funktionstaste rechts neben dem Suchereinblick…Insgesamt überzeugt die Bildqualität bis ISO 800.“
Man könnte die 1 V1 beinahe für eine Kompaktkamera halten, so klein wie sie ist, aber tatsächlich handelt es sich hier um eine Systemkamera. Ich hatte mir eigentlich überlegt, mir eine DSLR zu kaufen, aber als ich die Tests las, in der die großartige Schnelligkeit der Nikon gepriesen wurde, wollte ich es unbedingt selber einmal ausprobieren.
Das erste mal in der Hand hatte ich aber ein schlechtes Gefühl, das ist weniger auf schlechte Technik zurückzuführen sondern ganz schlicht darauf, dass man diese Kamera schlecht halten kann. Man muss sie im Prinzip halten wie eine Kompaktkamera, aber das halte ich nicht für besonders stabil und man verwackelt viel leichter, mal davon abgesehen, dass man Einstellungen schlecht treffen kann.
Das macht die Kamera leider schlecht im Umgang. Die Schnelligkeit zeigt sich aber gleich von der ersten Sekunde. BUMM, sie ist an, Autofokus ist sofort da. ZACK, Auslöser gedrückt => Sofort Foto aufgenommen.
Das habe ich in dieser Form wirklich noch nicht erlebt. Ich denke mit dieser Eigenschaft, kann diese Kamera vielleicht sogar auch Profis noch irgendwas abgewinnen. Macht wirklich sehr viel Spaß.
Ebenfalls schön ist die Tatsache, dass man während Videoaufnahmen (die übrigens sehr gut aussehen) auch den Auslöser für Fotos drücken kann.
Dadurch dass ein integrierter Blitz fehlt, ist die Kamera ohne externen Blitz (den man ja nicht immer mit sich herumschleppt) praktisch nur am Tag zu gebrauchen, aber da macht man ja ohnehin die meisten Fotos. Die Schnelligkeit des Geräts überzeugt, aber das schlechte Handling trübt den Eindruck.
Nikon Digitalkamera
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